Bürger wünschen sich mehr Mitsprache
Immer mehr Menschen wollen bei der Gestaltung ihres Lebensumfeldes in der Gemeinde oder der Region mitreden. Sie wollen mitbestimmen, wenn es um zukünftige Entwicklungen und damit um ihre Lebensqualität geht. Der aktuelle Regionsticker des Regionalmanagements Vöcklabruck-Gmunden beschäftigte sich mit der Frage, wie weit BürgerInnenbeteiligung gehen soll. Das Ergebnis fiel eindeutig aus.
Mehr aktive Mitbestimmung
41 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass Bürgerinnen und Bürger mindestens das Recht haben sollten, zu Vorhaben Stellung zu nehmen und ihre Ideen und Vorschläge einzubringen. 53 Prozent finden, dass man Betroffene so oft wie möglich bei Projekten aktiv mitbestimmen lassen soll. Sechs Prozent finden es in Ordnung, wenn man die BürgerInnen lediglich über Projekte informiert.
Möglichkeiten für eine aktive Bürgerbeteiligung wären zum Beispiel Instrumente wie Runde Tische, Arbeitsgruppen oder auch umfassende Prozesse auf Gemeinde- oder Regionsebene wie die Agenda 21, in der die Menschen gemeinsam mit Vereinen, der Verwaltung, der Wirtschaft und der Politik ein zukunftsfähiges Leitbild für ihre Gemeinde entwickeln und dieses auch umsetzen.
Auch viele Entscheidungsträger aus Politik und Verwaltung sehen vermehrt den Nutzen des Austausches mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern, da diese nachweislich die Nachhaltigkeit und die Qualität von Projekten stärkt, wie einige der Befragten in ihren Kommentaren festhielten.

